Some Retro Computing ….

Lang ist’s her, als Computer nur aus “einer Tastatur” und einem Disketten – Laufwerk bestanden.

Ich hab mal wieder meine Retro – Computer aufgebaut und mit dem PC verstöpselt, damit ich die Grafikausgabe auf dem TFT habe … dass das nicht ganz so einfach ist, musste ich dann auch bermerken (dazu gibts aber noch nen weiteren Post, heute abend oder morgen …).

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei meinem Vater bedanken, der mir seine kompletten Disketten des C64 überlassen hat … 😉 Viele viele Stunden werden diese mich noch beschäftigen!

Ich bin kein Freund großer Worte hier, darum lass ich einfach mal ein Bild sprechen:

Grün ist die Hoffnung 😉

Mit dem Rad zur Arbeit – ja natürlich!!

Morgens um 7. Rein ins Auto, den kalten Motor starten. Verstopfte Straßen. Genervte Autofahrer. Verpestete Luft.

Das geht doch auch anders??

Die Seite Mit dem Rad zur Arbeit – AOK Zitiert: “Sie haben sich dafür entschieden, gesund und fit durch den Sommer zu kommen?
Das ist gut, denn schon 30 Minuten Fahrradfahren am Tag senkt Ihr Krankheitsrisiko. Frische Luft und Bewegung wecken die Lebensgeister. Machen Sie deshalb den Weg zur Arbeit auf zwei Rädern zu Ihrem persönlichen Fitnessprogramm.”

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Feierabend-Trailtour

Nach einem anstrengenden Arbeitstag hab ich gestern die lauen Temperaturen noch genutzt, um mein Würfelchen ein wenig über den trockenen Waldboden zu scheuchen.

Diesmal gings (das erste mal seit Januar wieder!) richtung Schelklingen / Hütten, wo viele schöne Trails zu einer ausgedehnten Tour einladen. Das letzte mal, als ich die Tour gefahren bin, lag auf den Bergen noch Schnee. Und jetzt kurz / kurz bei 24 grad … 😀

Knapp 500hm sinds dann doch geworden (verdammt, so langsam sollte das mal mehr werden), gerade richtig für ne 90minütige Tour.

Hier ein Bild vom zweiten Trail den ich gestern gefahren bin. Nach gemütlichen 170hm Aufstieg auf Schotter mit 8 bis 12% Steigung gehts mal highspeed, mal technisch wieder ins Tal. Einfach gut und spassig!

Erste Biketour 2011 in Kurz / Kurz

Japp … Samstag war es endlich soweit. 16 – 18 Grad, Sonnenschein, also Bike flott machen und raus! War eine kleine, schöne Tour mit 23km und knackigen 550hm (knackig auf diese Distanz ^^).

Das Bild zeigt den Blick vom Schelklinger Schlossturm Richtung Schelklingen. Ein genialer Trail zieht sich von Hausen ob Schelklingen bis komplett runter, über 150hm anspruchsvolle Abfahrt mit 2 Schlüsselstellen, vielen Natur-Stufen und viel Flow zwischen drin.

Auf gehts, ich will wieder raus!!

AYA Car-Hifi Finale 2010 in Duisburg

Von der AYA hatte ich ja schon geschrieben, und dass ich dort als Starter in der E2500 diese Saison teilgenommen habe auch.

Was noch fehlt, ist ein kleiner Bericht über das Finale 2010 in Duisburg. Das will ich doch aber schleunigst mal nachholen 😉 Am Donnerstag bereits machte ich mich auf den Weg zu Chris und Olli nach Ludwigsburg, um mit ihnen dann am nächsten Tag nach Duisburg fahren zu können. Lecker Spaghetti gabs an dem Abend auch 🙂

Am Freitag vormittag gings dann auf die lange Fahrt nach Duisburg. Viele Staus und Zähfliessender Verkehr drückten ein wenig das Durchschnittstempo aber wir kamen dennoch gut Rechtzeitig im Hotel an. Ich bezog mein Zimmer, wo schon Clyde (ebenfalls E2500 – Starter) wartete. Wir sind alles Freunde, keine Konkurrenten. Und das finde ich das schöne!
Abends gings dann raus auf die Promenade, wo wir ein paar Bierchen zischten und lecker Essen waren, um uns für das bevorstehende Wochenende zu stärken. Die anschliessende Karusellfahrt im Hotelbett war auch nicht ohne.

Samstag morgen. Der erste Final-Tag. Nach dem Frühstück gings auf das Car&Hifi-Gelände, welches etwa 10km vom Hotel entfernt lag. Man traf dort auf viele bekannte Gesichter, Freunde, Bekannte. Christina (bis zu diesem Zeitpunkt führende in der Tabelle) hat mich wohl schon erwartet und mich herzlich begrüßt ^^

Der Tag verlief eigentlich wenig Stressig, Joe aka Gri(zz)llyBär grillte leckere Würsten und Steaks und es gab auch Bier / Cola / Wasser für umsonst … sehr geile Geste der Car & Hifi!
Jedes Auto wurde zweimal von je einem Judge gehört. Zwischen den Bewertungen und auch danach bekam man, nicht wie üblich, kein Feedback über seine Anlage. Das lies die Spannung fast ins unermessliche steigen. Nach meinen letztem beiden 5. Plätzem machte ich mir aber eh keine Hoffnung auf einen der Vorderen Plätze, obwohl Olli und Chris am Donnerstag nochmal “durch das Auto gehört” hatten.
Zwischendurch ein kleines Highlight. Ein Shelby GT-500 “Elenor” von 1967 machte durch sein brummeln und fauchen auf sich aufmerksam. Es war DER GT-500 aus “Nur noch 60 Sekunden” … schönes Auto, mit jetzt noch schönerer Anlage … geil so was mal zu sehen!!
Gegen 17 Uhr war dann die Siegerehrung. 12 Starter hatten Teilgenommen. Es wurden die Plätze aufgerufen, 12, 11, 10, und so weiter. Als ich bei Platz Nummer 6 immer noch nicht aufgerufen wurde, bekam ich langsam Nervenflattern. Platz 5, 4, ich stand immer noch und konnte es zu diesem Zeitpunkt nicht fassen. Platz 3 wurde aufgerufen. Nein, das ist nicht mein Name dachte ich…. warum?! Was geht hier?! Platz 2 … “Martin Hertig, mit 158 Punkten, deutscher Vize-Meister der Klasse Einsteiger 2500” hörte ich auf einmal. Was?! Wahnsinn!! Ich hatte einen Puls von 180. Der Meister-Titel ging dann erwartungsgemäss an Christina (die mit 162 Punkten einen doch verdienten Vorsprung hatte)!. Es dauerte lang, bis Christina und ich das wirklich verstanden hatten.

Nach der Siegerehrung war dann die Jahreshauptversammlung der AYA. Ich hatte mich im Vorfeld als 1. Beisitzer beworben und wurde auch Einstimmig gewählt (war ja auch niemand anderes da *g*). Danke für das Vertrauen!!
Der Abend wurde dann wieder mit ein paar Bier beim Griechen und anschliessend beim Spiel Deutschland – Türkei ausgeklungen. Was ein Tag!!

Sonntag, der letzte Final-Tag. Heute war ich nur Zuschauer, die Klassen Amateure 2 und 3 Wege sowie Profis wurden gejudget. Viele geile Anlagen … Und so viele Fotos *g* Die muss ich alle noch sortieren. Fachsimpelei, das Car&Hifi-Kino, lecker Würsten, ja, das war der Tag … entspannend *g* Nach der Siegerehrung um 17 Uhr fuhr ich dann wieder richtung Heimat. Höhe Rüsselsheim war dann doch noch etwas aussergewöhnlich: Ein Wildschwein hatte sich auf die Autobahn verirrt. Ein Chrysler schoss sie dann ab und kam aufgrund des Aufpralles von der Fahrbahn ab, ich fuhr hinter ihm und überrollte das Wildschwein noch. Nix passiert, ausser riesen Schreck und beim Chrysler ein “bissl” Blechschaden.

Fazit: Eine geile Saison 2010 mit der AYA, die von einem wirklich unerwartetem 2. Platz und der Wahl in den Vorstand gekrönt wurde. Auf die Nächste Saison!! 🙂

Night Ride Saison 2010 …

Night-Riding … nein, hierfür gibt es noch keinen Wilkipedia-Artikel, zumindest keinen passenden. Night-Riding oder auch “Nachtfahren” ist der Szene-Ausdruck für die Fahrt mit dem Mountainbike / Rennrad bei Nacht.

“Ja und, nix besonderes, mach ich auch oft”, werden jetzt viele sagen. Ja klar, in der Stadt, auf der Straße vielleicht auch noch. Mit Dynamo oder kleinem Batterie-Licht vorn wie hinten am Rad. Ist auch alles ganz ausreichd dafür.

Im Gelände schaut das aber ein wenig anders aus. Hier, wo Gefahren durch Wurzeln, Steine, unwegsames Terrain drohen, reichen normale Fahrradlampen nicht mehr aus.

Früher wurde viel mit Halogen experimentiert. Bis zu 100W hatten die Beleuchtungen am Rad, es mussten schwere Akkus mit sich geführt werden. Zwischenzeitlich gab es auch HID / Xenon – Brenner (wie die beim Auto). Sie sind zwar deutlich heller als Halogen-Lampen, sind aber auch in gewissem Maße erschütterungsempfindlich.

Seit einigen Jahren aber hat die LED auch Einzug gehalten in die Fahrrad-Beleuchtung. Anfangs mit vielen kleinen LEDs mit wenigen milliWatt Leistung, haben sie heute eine Dimension erreicht, die erstaunlich ist.

Ich selbst hatte lange Zeit 3 Lampen am Bike, jeweils mit 3W. Zwei am Lenker, eine aufm dem Helm als “Fernlicht” bzw Suchscheinwerfer für die engen Trails. Diese Lampen hatten jeweils um 100 Lumen (das ist eine Maßeinheit für die Lichtaustrittsmenge). Ein Auto-(Fernlicht-)Scheinwerfer zum Vergleich hat etwa 5000 Lumen.

Gestern nacht habe ich aber er”fahren”, was es heisst, sich WIRKLICH sicher zu führen in der Nacht. Gelände zu fahren als wäre es Tag. Zwei Lampen. Jeweils 3 bzw 4 LEDs mit je 10W. Je LED um 650 Lumen. Eine Lampe mit 10°-Spot, die andere mit 23°-Flood. Zusammen um die 4000 Lumen real. Fast so hell wie das Licht von einem Auto!

Was für Lampen genau? Sonplas Burner. “Burner 2k” nennt sich die Lampe mit 3 LEDs und 10° und wird bei mir auf dem Helm montiert. Der “Burner 3k” dementsprechend hat 4 LEDs und 23° und sorgt, montiert auf dem Lenker, für die breite Ausleuchtung direkt vor dem Bike.

Hier mal 3 Bilder vom Burner 3k aufm Lenker:

Fazit:
Quasi lückenlose Ausleuchtung ab Lenker bis ~150m, bei einer Breite vor dem Bike von gut 10 Metern (durch die 23°-Optik). Tiefhängende Äste und Verwinkelte Trails -> Gar kein Problem … selbst unbekanntes Gelände kann befahren werden wie am Tag… Ausleuchtungsbilder folgen!!

Einstein Marathon – Liqui Moly 10km Citylauf – Erfolgreich!!

So, jetzt ist er vorbei. Der Stress, die Vorbereitungen, das Training …

Über 6 Minuten schneller als letztes Jahr, stehen nun 52min 11sek auf der Uhr. Das ist damit der 442. Gesamtplatz und der 133 Platz in meiner Altersklasse!!

Für 2 Monate Training, und dafür dass ich eigentlich kein Läufer bin, ist das für mich in Ordnung 🙂

Meine Frau war auch dabei als Fotograf, von ihr ist das Nachfolgende Bild unten … Das war grad bei der “Halbzeit”, 5km, beim Wasserstand.

Zum Lauf kann ich nur sagen, dass ich nahe daran war zu sagen “Das war zu viel” … ich bin die ersten 2, 3 kilometer zu schnell angegangen. Hatte bei km 3 eine Durchgangszeit von 14:20min .. und bin dann bis km 5 recht eingebrochen. Ab da gings eigentlich wieder und ich konnte meine Zeit von 5:20 bis 5:30 pro km fast durchgehend halten …

So … Ziel für 2011: Unter 50min!! 😀

1. September … oder: Warum ich froh um das Salz im Wasser bin!

Wie öfters habe ich mich heute morgen mit dem Rennrad auf den Weg zur Arbeit gemacht. Im Vorfeld checkte ich natürlich das Wetter und die Temperaturen, um die passenden Klamotten raussuchen zu können … 8-12°C hat eine größere Wetter-Seite im Internet versprochen … okay, schau mer mal.

Als ich dann auf dem Rennrad saß war mir klar, dass das deutlich unter 8°C sein muss. Nach ein paar Kilometern schaute ich dann auf den Tacho und traute meinen Augen kaum:

DREI KOMMA FÜNF GRAD!!! Hallo?!! Wir haben quasi noch meteorologischen SOMMER!!

Wo geht das noch hin? Und jeder spricht von der Globalen erwärmung … ah ja. Ich pack mal die Winter-Klamotten aus ….

AYA beim Fischer

Wieder einmal ist ein Monat vorbei, und ein bissl was hat sich bei mir getan …

Die HTs wurden neu angeordnet, die Türen wurden gedämmt, ein anderer Subwoofer kam zum Einsatz. Anschliessend wurde das komplette Radio neu eingemessen, der doofe “Auto-EQ” vom Pioneer wurde ausgeschaltet und komplett von Hand (und mit ein bissl Mess-Equipment) beim Chris von Carhifi Prophecy in Augsburg neu eingestellt.

Das Ergebnis war gut, jedoch hat mir ein Einstellungsfehler einige Punkte gekostet. Gereicht hats trotzdem 😀

Nun wurden die Einstellungen aus dem Radio aufgeschrieben, auf dass das nächste Event (das wird für mich das Mammut ÜÜÜhhh!! in Limeshain sein) kommen kann!