Ja mei, über Alkohol sollt man normalerweise ned schreiben, ich tu’s trotzdem mal:
Am Freitag abend war ich mit Freunden bei einer Whisky-Verkostung in der Destille im Blautalcenter. Was soll ich sagen? Es war herrlich. Gute, Schottische Single Malts, alle Geschmacksrichtungen die man sich wünschen kann.
Vorab, eine kurze Exkursion, was eigentlich “Whisky” ist und warum er hier ohne “e” geschrieben wird … (von www.whiskyfanpage.de):
“Whisky” darf sich nennen, was aus Wasser und Getreide destilliert wurde, einen Alkoholgehalt von weniger als 94,8% Vol. hat und mindestens drei Jahre in Fässern mit maximal 185 Gallonen (700,3 Liter) Inhalt in einem Zollspeicher gelagert wurde.
Geschützte Herkunftsbezeichnung
“Scotch” darf sich der Whisky nennen, wenn er in Schottland destilliert und gereift ist. Es ist also eine geschützte Herkunftsbezeichnung, ähnlich dem Bordeaux, Cognac, Champagner etc.Lebenswasser
Der Name “Whisky” kommt vom gälischen “uisge beatha”, was “Lebenswasser” bedeutet. Es ist somit dieselbe Bezeichnung wie der nordische “Aquavit”, was vom lateinischen “aqua vitae” abgeleitet ist. Die Schotten schreiben ihn “Whisky”, die Iren und Amerikaner meistens “Whiskey”.Entstehung
Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1494. Der Whisky war ursprünglich ein Abfallprodukt des Gersteanbaus im schottischen Hochland. Im Sommer wurde die Gerste als Grundnahrungsmittel und Viehfutter angebaut, im Winter aus den überzähligen Vorräten der wärmespendende Gerstenschnaps gebrannt.
So, weitere Worte will ich wie üblich gar nicht verlieren … auf zu den Bildern:
Und das schönste: Von mir aus könnte das Zeuch auch gar keinen Alkohol enthalten.


