Night Ride Saison 2010 …

Night-Riding … nein, hierfür gibt es noch keinen Wilkipedia-Artikel, zumindest keinen passenden. Night-Riding oder auch “Nachtfahren” ist der Szene-Ausdruck für die Fahrt mit dem Mountainbike / Rennrad bei Nacht.

“Ja und, nix besonderes, mach ich auch oft”, werden jetzt viele sagen. Ja klar, in der Stadt, auf der Straße vielleicht auch noch. Mit Dynamo oder kleinem Batterie-Licht vorn wie hinten am Rad. Ist auch alles ganz ausreichd dafür.

Im Gelände schaut das aber ein wenig anders aus. Hier, wo Gefahren durch Wurzeln, Steine, unwegsames Terrain drohen, reichen normale Fahrradlampen nicht mehr aus.

Früher wurde viel mit Halogen experimentiert. Bis zu 100W hatten die Beleuchtungen am Rad, es mussten schwere Akkus mit sich geführt werden. Zwischenzeitlich gab es auch HID / Xenon – Brenner (wie die beim Auto). Sie sind zwar deutlich heller als Halogen-Lampen, sind aber auch in gewissem Maße erschütterungsempfindlich.

Seit einigen Jahren aber hat die LED auch Einzug gehalten in die Fahrrad-Beleuchtung. Anfangs mit vielen kleinen LEDs mit wenigen milliWatt Leistung, haben sie heute eine Dimension erreicht, die erstaunlich ist.

Ich selbst hatte lange Zeit 3 Lampen am Bike, jeweils mit 3W. Zwei am Lenker, eine aufm dem Helm als “Fernlicht” bzw Suchscheinwerfer für die engen Trails. Diese Lampen hatten jeweils um 100 Lumen (das ist eine Maßeinheit für die Lichtaustrittsmenge). Ein Auto-(Fernlicht-)Scheinwerfer zum Vergleich hat etwa 5000 Lumen.

Gestern nacht habe ich aber er”fahren”, was es heisst, sich WIRKLICH sicher zu führen in der Nacht. Gelände zu fahren als wäre es Tag. Zwei Lampen. Jeweils 3 bzw 4 LEDs mit je 10W. Je LED um 650 Lumen. Eine Lampe mit 10°-Spot, die andere mit 23°-Flood. Zusammen um die 4000 Lumen real. Fast so hell wie das Licht von einem Auto!

Was für Lampen genau? Sonplas Burner. “Burner 2k” nennt sich die Lampe mit 3 LEDs und 10° und wird bei mir auf dem Helm montiert. Der “Burner 3k” dementsprechend hat 4 LEDs und 23° und sorgt, montiert auf dem Lenker, für die breite Ausleuchtung direkt vor dem Bike.

Hier mal 3 Bilder vom Burner 3k aufm Lenker:

Fazit:
Quasi lückenlose Ausleuchtung ab Lenker bis ~150m, bei einer Breite vor dem Bike von gut 10 Metern (durch die 23°-Optik). Tiefhängende Äste und Verwinkelte Trails -> Gar kein Problem … selbst unbekanntes Gelände kann befahren werden wie am Tag… Ausleuchtungsbilder folgen!!

Winter-Nightride

Ajo, gestern war ich das erste mal diesen Winter mit einer Gruppe im Schnee draussen “spielen” 🙂

Ordentliche 50km (bei der Witterung nicht zu unterschätzen), schön Schnee (abseits der Straßen sogar sehr gut fahrbar) und ne hammergeile Gaudi (ca. 21 Stürze bei insgesamt 5 Leuten :D)

Muss ich bald mal wiederholen 😀

Zum Abschluss noch (das einzig brauchbare) Bild .. leider ohne Gruppe, dafür mit nem Schneemobil …

Light to the Dark!

Yesterday I’ve done the preparation for the “dark season” … my old light set, Sigma Evo / EvoX Halogen was replaced by two Karma Black LED lights.

The Evo/EvoX set took 15W out of the NiPack battery, which was drained in not more than one hour. The light output was not very fantastic, and the overall build quality was poor. I had to exchange the built-in electronic by a simple rocker switch because of some defective electronic devices.

The new double Karma has a new Li-Ion battery, which is much smaller and lighter than the old NiPack. It also draws only ~4W per Karma out of that battery, allowing a tremendous long battery-lifetime of about 3.5h on full output.

Now with three LED lamps (the already owned PowerLed Black and the two Karmas), the night will be enlightened enough to get much fun and speed, even on the trails!

Two nice little lamps … 🙂

… burning a hole into the night …

… and on the trail!

At all, i’m very satisfied with those Karmas! 🙂 You can find some more Pictures in my Gallery!

<UPDATE> I’ve exchanged the pictures with those i’ve shot tonight … 🙂 They’re much better *g* </UPDATE>